Goldvorkommen in Sachsen

Goldvorkommen in Sachsen

Auch die meisten Flüsse und Bäche am Nordabhang des Erzgebirges führen Gold. Schon 1231 wurde erstmals eine obersächsische Goldwäscherei genannt.

Hier einige Nennungen: Überliefert sind 1578 die „Seifenwerke" an der Zschopau bei Schönborn, 1569 und 1586 am Seifersbach und bei Ottendorf sowie Grambach, 1576 am Eubabach (Schellberg), 1591 und 1596 im Fuchsgrund und bei Euba.

So soll Kurfürst Friedrich von Saschen eine zwei Kilogramm schwere Goldkette besessen haben; das Waschgold stammte aus der Elbe bei Torgau.

Weitere sächsische Goldseifen waren entlang der Elbe bei Schandau, Pirna, Loschwitz, Meissen, Strehla, Domnitsch und Wittenberg. 1564 wird eine Goldwäscherei am Fluß Gölzsch bei Mylau genannt; Goldwäscher arbeiteten an den Flüssen Striegis, am Schwarzwasser bei Johanngeorgenstadt, am Wernsbach, Heimmersdorferbach und Schmelzbach.

Gold in geringen Mengen wurde überdies bei Eibenstock (Pechhöferbach, Jugelbach, Steinbach) gewaschen.

Völlig abgebaut wurde eine Golderzader zwischen Chemnitz und Glauchau. Zeitweilig soll sie bis zu 80 Gramm Gold pro Tonne enthalten haben.
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